Artikel-Schlagworte: „Kindergeburtstag im Museum“

Gewinner des Ferienstarters 2017 erhielten im Kloster Lüne ihren Preis: Eine Kindergeburtstagsfeier im Museum

Donnerstag, 10. August 2017

Ein Bericht von Silke Straatman

“Vier gewinnt” heißt das Gewinnspiel beim Ferienstarter der Lüneburger Museen, das seit drei Jahren am ersten Sonntag zu Beginn der Sommerferien die Familien zum Mitmachen auffordert. Wer sich in jedem der vier Lüneburger Museen (einschließlich Kloster Lüne) einen Stempel abholt, hat die Chance einen Museums-Kindergeburtstag zu gewinnen.
Die vier ausgelosten Gewinner-Kinder des diesjährigen Ferienstarters waren am 9. August 2017 zur Preisübergabe ins Kloster Lüne eingeladen.

Lana, 12 Jahre (Museums Lüneburg), Lovis, 6 Jahre (Ostpreußisches Landesmuseum), Leonie, 10 Jahre  (Deutsches Salzmuseum) und Naja, 4 Jahre ( nicht auf dem Foto, Kloster Lüne) freuen sich über ihren Preis.

Glückliche Gewinner-Kinder beim Ferienstarter 2017

Glückliche Gewinner-Kinder beim Ferienstarter 2017

Praktikum in der Museumspädagogik

Donnerstag, 30. August 2012

Im Rahmen eines dreiwöchigen Praktikums in der museumspädagogischen Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums (OL) unter der Anleitung von Silke Straatman, der hauptamtlichen Museumspädagogin, gewann ich u.a. Einblicke in die pädagogische und die Öffentlichkeitsarbeit des Museums und konnte sogar ein eigenes Projekt durchführen.

Das vielfältige museumspädagogische Angebot des OL reicht von Kindergeburtstagen, der Betreuung von Schulklassen über Führungen durch das Museum bis hin zu einem regelmäßig stattfindenden, kostenlosen Kinderclub mit wechselnden Themenschwerpunkten.

Während meines Praktikums hatte ich die Gelegenheit, bei einigen dieser Angebote zuzuschauen und mitzuhelfen. So konnte man bei der Aktion, „Von Rittern und Burgen“ das mittelalterliche Burgleben und der Alltag von Rittern und Burgfräuleins spielerisch wieder  aufleben lassen. Bei der Aktion „Im Garten des Malers“ lernten Kinder die bildenden Künste kennen, und während des Museumsprogramms rund um den Bernstein konnten Kinder und Jugendliche selbst einen Bernstein bearbeiten.

Beim Museums-Kinderclub wird jedes Mal ein anderes Thema behandelt. Bei dem Kinderclubtermin, bei dem ich mithalf, ging es um „Ingo, den Fischotter“ (- eine Bronzeskulptur in der Gemäldeabteilung), der aus Ton nachgeformt wurde.

Am zweiten Praktikumstag startete mein eigenes Projekt: das Erstellen eines Comics als Begleitheft für die neue Hanseausstellung “Vertraute Ferne. Kommunikation und Mobilität im Hanseraum”. Zudem nahm ich im Laufe meines Praktikums eine Zahl anderer Aufgaben wahr. So verfasste ich u.a. im Auftrag der Kulturreferentin, Frau Agata Kern, eine Pressemitteilung für das im Dezember 2012 stattfindende Weihnachtskonzert des “Blue Strings Duo” im OL. Nach Abschluss des Comic-Projekts „Damals in der Hansezeit“, der auch gedruckt wurde, überarbeitete ich einige Rallyebögen für Kinder. Hier arbeitete ich weitestgehend gestalterisch: Ich modernisierte das Layout, fügte zusätzlich einige Inhalte ein und versah einige Arbeitsblätter mit Zeichnungen.

Ab sofort leite ich den Kindergeburtstag "Schaf-Spinnen-Märchenstunde" - Wie kommt man vom Schaf zum Wollfaden und was hat Dornröschen mit all dem zu tun? Eine ganz besondere Kindergeburtstagsfeier hier im Museum.

Auf das gesamte Praktikum zurückblickend ziehe ich eine sehr positive Bilanz. Ich konnte eine Vielzahl unterschiedlicher Erfahrungen machen und Kenntnisse dazugewinnen. Die Planung und Durchführung eines Projekts außerhalb des Universitätsumfelds war eine besonders spannende neue Erfahrung für mich. Dabei verband die inhaltliche und gestalterische Erarbeitung des Hanse-Comics wissenschaftliche und kreative Tätigkeiten. Die Projektarbeit bot mir die Möglichkeit, während des Uni- und des Selbststudiums gewonnene Kenntnisse einzusetzen und neues Wissen dazuzugewinnen.

Zudem vermittelte die mir übertragene Verantwortung für den zu veröffentlichenden Pressetext und einen eigenen Beitrag zum Vermittlungsangebot des Museums das Gefühl, dass ich und meine Fähigkeiten ernst genommen wurden. Alles in Allem konnte ich mich mit der Arbeitspraxis in einem Kulturbetrieb vertraut machen, was für einen zukünftigen Berufsweg, insbesondere in wissensvermittelnden Kultureinrichtungen, sicherlich von Vorteil sein wird.

Auf die mir angebotene, freie Mitarbeit als Honorarkraft in der Museumspädagogischen Abteilung freue ich mich.

Katharina Fuhrhop