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Herzlicher Empfang in Kaliningrad für die Teilnehmer der ersten Lesereise des Ostpreußischen Landesmuseums und Russland Reisen Romanova

Freitag, 19. Oktober 2012

Mit Arno Surminski, Stephanie Kuhlmann und Hans Graf zu Dohna

Ob im Deutsch-Russischen Haus, im Dohnaturm oder in Jantarny / Palmnicken, überall waren die deutschen Gäste willkommen und wurden die Lesungen von der russischen Bevölkerung und der Presse mit großem Interesse begleitet.

Die Reisegruppe am Kant Denkmal

Die Reisegruppe am Kant Denkmal

Freitags wird auch in Russland geheiratet. Jedes Kaliningrader Hochzeitspaar lässt sich am Dom und vor der Grabstätte Kants für die Familienalben ablichten. Denn gestern wie heute wird der Königsberger Philosoph von Russen und Deutschen gleichermaßen verehrt. Die Reisegruppe aus Deutschland fand Gefallen an einem der schönen Brautpaare und fotografierte es begeistert. Geschmeichelt von so viel Interesse, stellte es sich zu der Gruppe für weitere Fotos, denn das war ein ganz besonderes Motiv.

Solche und andere Begegnungen waren charakteristisch für die erste Lesereise nach Kaliningrad/Königsberg vom 27.09.-02.10.2012 organisiert vom Kulturreferat am Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg und Russland Reisen Romanova. Es war ein Besuch unter freundlichen, herzlichen und offenen Menschen.

Ein russisches Hochzeitpaar mit den Teilnehmern der Reise

Ein russisches Hochzeitpaar mit den Teilnehmern der Reise

Bereits am ersten Tag nach der Anreise empfing Direktor A. P. Portnjagin vom Deutsch-Russischen Haus seine Gäste. Daniel Lissner, Kulturreferent des Deutschen Konsulates, betonte seine Verbundenheit und nannte Arno Surminski („Winter Fünfundvierzig oder die Frauen von Palmnicken“) den Grand Seigneur des Ostpreußenromans. Stephanie Kuhlmann („Hoffnung heißt Nadjeschda“) als Vertreterin der jüngeren Generation begrüßte ihre Gäste mit einer Ansprache auf Russisch: „Ich habe lange davon geträumt, in der Heimat meines Vaters vor russischem Publikum aus meinem Roman zu lesen, jetzt ist dieser Traum wahr geworden.“ Arno Surminski hatte im Deutsch-Russischen Haus, das für Verständigung steht, schon öfter gelesen. Zu den Besuchern der Lesung gehörten neben der deutschen Reisegruppe Russlanddeutsche, Studenten, Schriftsteller und Pressevertreter.

Einzigartige Natur und große Gesten im Dohnaturm

Die Kurische Nehrung zeigte sich auf der Reise bei schönstem Sonnenschein, sodass von der Epha-Düne aus eine gute Sicht bis nach Litauen möglich war. In der Außenstation der Vogelwarte Rybatschi / Rossitten konnten die Reiseteilnehmer die wissenschaftlichen Arbeiten hautnah miterleben. Der Ornitologe Prof. Leonid Sokolov demonstrierte die Beringung an Goldhähnchen, Tannenmeise und einer Eule. In Rossitten lud das Ufer am Kurischen Haff zu einer Erholungspause ein.

Ornitologe Prof. Leonid Sokolov

Ornitologe Prof. Leonid Sokolov

Ein weiteres Highlight der Reise war der herzliche Empfang im Dohnaturm. Dort bekam die Gruppe zunächst eine Führung durch die Bernsteinsammlung. Hans Graf zu Dohna hielt einen sehr persönlichen Vortrag über seine Familiengeschichte. Die stellvertretende Direktorin des Museums, Natalia Schewtschuk sagte in ihrer Begrüßungsrede: „Jeden Tag erwähnen wir Ihren Namen bei unseren Führungen, weil sich das Museum im Dohnaturm befindet.“ Das Interesse an dem adligen Autor war von Seiten des Museums und der örtlichen Presse sehr groß. Dohna hat ein beeindruckendes Buch über seine ostpreußischen Vorfahren geschrieben. Gedankt wurde ihm mit Gastgeschenken und einer besonders großen Geste: „Wenn Sie damit einverstanden sind, werden wir ein Dohnazimmer errichten, in dem wir Ihre Dokumentationen ausstellen.“

Hans Graf zu Dohna im Dohnaturm

Hans Graf zu Dohna im Dohnaturm

Sichtlich gerührt betonte Graf Dohna, er habe, nachdem er bei seinen ersten Reisen ein großes kulturelles Loch über dem Kaliningrader Gebiet vorgefunden hatte, nun das Gefühl, seine Heimat wiedergefunden zu haben. Avenir Ovsjanov, Heimatforscher und Autor zahlreicher Bücher, war ebenfalls gekommen und erklärte, er werde alles in seiner Macht Stehende tun, die in einer Liste aufgeführte „Beutekunst“ aus dem Schloss Schlobitten aufzuspüren.

Dunkle Seiten der Geschichte und Begegnungen an der Kantuniversität

Der einzige Tag mit Regen und Sturm stand unter einem bewegenden Thema. In Palmnicken bewegte sich die Gruppe auf den Spuren des so genannten Todesmarsches, der im Januar 1945 mit der Massenerschießung von tausenden von jüdischen Frauen bei der an der Ostsee gelegenen Annagrube endete. Nach dem Besuch des örtlichen Bernsteinkombinats versammelte sich die Gruppe an der Gedenkstätte der Opfer des Massakers von Palmnicken.

Mit Arno Surminski an der Gedenkstätte der Opfer des Massakers von Palmicken

Mit Arno Surminski an der Gedenkstätte der Opfer des Massakers von Palmicken

Im Kulturhaus fand im Anschluss eine Lesung mit Arno Surminski aus seinem Buch „Winter Fünfundvierzig oder die Frauen von Palmnicken“ statt. Interessierte Zuhörer waren die Vertreterin der Stadtverwaltung, Irina Ivanova, die Journalistin Valentina Lutschnikowa sowie die Deutschlehrerin Natalia Sopovo mit ihren Schülern. Entspannte Stunden genossen die Teilnehmer im mondänen Ostseebad Swetlogorsk / Rauschen.

Nach der Lesung in Palmnicken mit den Schülern der dortigen Schule

Nach der Lesung in Palmnicken mit den Schülern der dortigen Schule

In der Kantuniversität hielt das ungewöhnliche Autorengespann am letzten Tag seine Abschlusslesung. Eingeladen waren neben den Germanistikstudenten auch andere Interessierte. Ein Teilnehmer der Reise, Professor Martin Teising, Rektor der International Psychoanalytic University Berlin (kurz: IPU Berlin), hielt eine Ansprache, in der er die russischen jungen Leute nach Deutschland zu einem Austausch einlud. Die Dozentin Elena Gordeeva freute sich über das Angebot und betonte die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen und Programme für die deutsch-russische Verständigung. Bei Stephanie Kuhlmann bedankte sie sich für ihr Werk, da es das Kaliningrader Gebiet in ein positives Licht rücke.

Lesung an der Kantuniversität - Arno Surminski, Stephanie Kuhlmann, Hans Graf zu Dohna (von links)

Lesung an der Kantuniversität - Arno Surminski, Stephanie Kuhlmann, Hans Graf zu Dohna (von links)

Natalia Romanova, Inhaberin des Reisebüros Russland Reisen Romanova, und Kulturreferentin Agata Kern vom Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg sind sich einig: „Wir wollen auf jeden Fall im nächsten Jahr um die gleiche Zeit eine weitere Lesereise nach Kaliningrad veranstalten.“ Der eine oder andere aus der Reisegruppe hat bereits sein Interesse dafür bekundet. Der ortskundige deutschsprachige Reiseleiter Evgenij Snegovskij, der die Gruppe an allen Tagen begleitete, forderte dazu auf: „Kommen Sie wieder!“

Von Stephanie Kuhlmann

Weit ist der Weg nach Osten

Freitag, 2. März 2012

Weit ist der Weg nach Osten. Unter diesem Titel lud das Ostpreußische Landesmuseum zu  einer Veranstaltung am Mittwoch, den 29. Februar, ins Museum, um die grenzüberschreitenden Schulprojekte des Kulturreferats vorzustellen. Zudem bot der Abend Raum für einen Vortrag von Tatjana Gräfin Dönhof. Weit über 100 Personen, Schüler, Lehrer, junge und ältere Interessierte haben den Weg zu uns gefunden. Doch bereits früh am Abend geriet das „gefühlte“ Weltbild bei einigen ins Wanken.

Ist es tatsächlich weit bis in den Osten? Oder ist es nicht nur in unseren Köpfen so? Holger Wendebourg, Lateinlehrer vom Hamburger Hansa-Kolleg warf diese Fragen auf und hatte auch eine Antwort parat. Von Lüneburg nach Kaliningrad sind es gerade mal 150 km weiter als nach München und es ist nur halb so weit wie bis nach Rom. Ein Katzensprung also?

Holger Wendebourg stellt die Studienreise nach Kaliningrad vor, welche im Zeichen des 10-jährigen Todestages von Marion Gräfin Dönhoff steht

Man kann es wohl so oder so sehen. Und in den Reihen der Schüler der Lüneburger Wilhelm-Rabe Schule, die im vergangenen Herbst zusammen mit Agata Kern und Schülern der Ernst-Moritz-Arndt-Regionalschule Greifswald in den ehemals deutschen Gebieten von Pommern bis Ostpreußen in Polen unterwegs waren, raunte ein tiefes Stöhnen, als sie sich an die 12-Stunden Busfahrt erinnerten. Letztlich war diese Studienfahrt aber ein voller Erfolg und hat positive und bleibende Eindrücke bei den Schülern hinterlassen. Die Ergebnisse dieser Exkursion präsentierten sie selbst in einer Fotoausstellung, welche noch bis zum 11. März im Ostpreußischen Landesmuseum zu sehen ist und berichteten am Abend von ihren Erfahrungen.

„Suche nach der Ortsidentität“ - Schüler der Wilhelm Rabe Schule Lüneburg stellen ihre Studienreise aus dem letzten Herbst vor

Im Mai geht die Spuren- und Identitätssuche in die zweite Runde. Studierende des Hamburger Hansa-Kollegs erwartet eine Fahrt in den russischen Norden Ostpreußens. Diese Reise soll im Zeichen des 10-jährigen Todestages von Marion Gräfin Dönhoff stehen. Holger Wendebourg hat diese Region bereits vor ein paar Jahren für sich entdeckt, Rom hinter sich gelassen und einen Schritt in den Osten gewagt, in die Oblast Kaliningrad, bis in die „gesichtslose monströse Plattenbaustadt“ Kaliningrad. Doch auch er entdeckte, dass diese Stadt und Region begonnen haben sich zu verändern, ein modernes Gesicht zu entwickeln. Die Vergangenheit wird angenommen und deren (un)sichtbare Reste wiederentdeckt. Für die Schüler wird es eine interessante und spannende Reise werden, auf die auch Tatjana Gräfin Dönhoff Lust machte. Lust auf Entdecken von Spuren, auf einen „Abenteuerurlaub“, auf genaues Hinschauen.

Das Bild wurde im Rahmen der Studienreise aufgenommen und zeigt das Schloss in Steinort / Sztynort

Till Jacob: Verlorener Glanz. Das Bild wurde im Rahmen der Studienreise aufgenommen und zeigt das ehemalige Schloss der Familie von Lehndorff in Steinort / Sztynort

Als Gastrednerin und angekündigter Höhepunkt der Veranstaltung hatte die Großnichte von Marion Gräfin Dönhoff genau das auf zahlreichen Reisen in die Heimat ihrer Vorfahren bereits getan und ihre Eindrücke und Bilder unter anderem in dem Buch „Weit ist der Weg nach Westen“ veröffentlicht. Am Mittwoch konnten alle Besucher lebhaft diesen Eindrücken lauschen und sich wieder in die Vergangenheit einladen lassen, aber auch Blicke in die Gegenwart und Zukunft werfen. Tatjana Gräfin Dönhoff hat genau hingeschaut, zeigte eindrucksvolle vorher/nachher Bilder, berichtete von Bekanntschaften und Freundschaften von neuen Bewohnern der Region, zeigte aber auch einen humorvollen Blick zurück in die Jahrhunderte dauernde Geschichte der Dönhoffs im Osten – „einen Vorteil hat Adeligkeit: der Familienstammbaum ist gut dokumentiert“.

Tatjana Gräfin Döhnhoff und Museumsdirektor Dr. Mähnert im Gespräch

Dem Besucher blieb es selbst überlassen, mit welchem Auge er die Ruinenromantik Ostpreußens zu sehen hatte – an diesem Abend gab es weinende aber auch fröhliche. Vieles ist mittlerweile passiert im so fernen Osten, vieles restauriert. Nicht nur wir schauen in diese Richtung, sondern vor Ort schaut man hin. Und eines bleibt – die wundervolle Natur dieses Landstriches. Nicht den verloren gegangenen oder erhaltenen Steinen verdankt es Tatjana Gräfin Dönhoff, dass sie sich in Ostpreußen zu Hause fühlt, sondern der Landschaft.

Tatjana Gräfin Dönhoff bei der Preisverleihung

Den Abschluss des Abends bildete die Preisverleihung der gelungenen Fotoausstellung. Das Ostpreußische Landesmuseum freut sich bereits auf die Ergebnisse der Studienfahrt im Mai.

Betrachter der Fotoausstellung

On the steps of Nicolas Copernicus

Dienstag, 15. November 2011

Mit Nicolaus Copernicus in Allenstein/Olzstyn

It was the second time we were part of a study journey through Poland. The journey stood under the topic of “On the steps of Nicolas Copernicus”.

More than last year, we have realized how sensitive visiting today’s Poland is for our fellow German participants: they have strong roots with Eastern Prussia and other regions that had once belonged to Germany. We have felt the pain and sorrow of those who had to leave their homes and places where they were born without having the possibility of returning for many years.

Accommodation: as usual, the hotels were of an acceptable quality with a special mention of the Hotel Radisson Blu in Warsaw which is of a very high International level

Transport: our driver – Gregor Kusiak – was the same as last year and we appreciated his kindness and the services of coffee and ‘Würstchen’ he provided during the mandatory pauses. As a driver myself, I admired his capacity to maneuver his huge bus in very confined location, while remaining extremely cautious in all occasions.

Unser Busfahrer Gregor Kusiak

Doctor Hamel: my wife and I are not specially acquainted with astronomy, so thanks to Doctor Hamel, we have discovered many aspects of this science which were unknown to us. His encyclopedic knowledge of everything related to space, stars, planets, astronomy and even astrology, allowed us to get clear answers to our naïve questions we put forward. To temper the monotony of a long distance trip between stops, he would address a specific subject and answer questions. On a more personal note, we have learnt that Doctor Hamel had a very innocent hobby which was to discover paintings or statues of sand-glasses in churches.  Sand-glasses depicted with or without wings are symbols of the time which passes. Sometimes one can find the personified Death (Knochenmann) with his scythe, too. Most of the time those symbols are stressed with the presence of a skull. All these adornments tend to remind mankind of its mortal condition.

Frauenburg

And I must admit that his ‘addiction’ is contagious since we are systematically looking for sand-glasses every time we visit churches after we left Lüneburg.

Poland: our first visit to this country was in 1986 and I must say that Poles have done tremendous efforts to modernize their country. Today it is very difficult to see any difference between Polish towns and any town in Western Europe in terms of modernity. Streets are clean, taxis are frequent and cheap, road surfaces are excellent, people are well dressed and cars are the same as ours. After travelling more than 2000 kilometers on Polish roads, one could only regret that there are not more motorways linking large towns. We have heard of a project to extend some of the existing motorways through private companies at the occasion of the next European Football championship together with Ukraine. This will imply toll payment for the vehicles using them.

Nicolas Copernicus: Copernicus is a brilliant scholar of the 15th century and belongs to the entire mankind like other scientists like Albert Einstein, Alexander Fleming or Marie Sklodowska-Curie. Their geniuses have no nationality. Thanks to Doctor Hamel, we have realized that this man was able to figure out the movement of the Earth around the Sun in opposition to the belief promoted by the Church. This was done without any real scientific instrument, just by pure reasoning and eye observation. Contrary to other scientists Copernicus was smart enough avoiding any kind of argumentation with the Church authorities who would have put him into difficulties and eventually an end to his astronomy research.

Frauenburg

Dr. Hamel never got tired in commenting Copernicus’ comprehensive studies. Whenever lecturing, either during our evening conversations or on the bus, his descriptions of scientific matters were put forward as simple as possible for a non expert audience.  Thanks to his steady explanations we are now much more knowledgeable on stars, shooting stars, black holes, dark matter, supernovae, nebulae, galaxies, asteroids, comets and such a difficult subject as parallax!

The guides: in each town we had the pleasure to make a tour of the city accompanied by a local guide. Just let me quote two particular experiences:

- We had been especially lucky with the tours offered at the Observatory of Thorn. As the initial guide was not available Mrs. Kern was able to obtain a replacement by no less than the director of the Observatory himself. So his visit was in English and Doctor Hamel was translating into German. Indeed who would have been more appropriate than the director himself?  I am sure that the quality of the visit was certainly superior to what it would have been had with any other normal guide.

- We were shown beautiful Krakau by the young lady Joanna. She was such a knowledgeable person and in addition had a perfect level of German. She guided us through the old town and castle and eventually the tour ended up in the Jewish quarter of Kazimierz. Joanna was brilliant and did her utmost to fill us in with cultural information:  Polish History, art, literature and Jewish culture.

The group: My wife and I are really grateful for the way people from the group were so nice with us. I must also insist on the punctuality that everyone displayed at every occasion and we never had to wait before leaving the hotel for a visit or for the travel to the next stop over.

Food: Mrs. Kern organized a number of dinners in town which distracted us from the usual international cuisine you find in hotels. In Thorn, for example we had a dinner in a very nice restaurant where we had a large room for us alone. In the next room, a pianist played some old French songs and American standards: the ambiance, the food, the music was really fantastic. The most remarkable occasion was a restaurant of the Jewish district of Krakau where we enjoyed not only the typical food but also the performance of three talented artists playing music from the Jewish folklore. At the Radisson Blu hotel in Warsaw, we also had a very nice dinner in a dining room for us alone with waiters just taking care of offering us with a glass of Sekt to begin with.

Being French of course means…. that we are hungry at noon and that we like to sit down and have a warm lunch. So every time when being on our own, we went out looking for local restaurants and local food. Our search for food was mixed with expectation and fear: fear not to be able to read the menu, because our Polish needs still SOME improvements. But French are courageous when food is concerned and needed.  Therefore we ventured into many small restaurants and were lucky. We loved the different krauts, Bigos and Pierogi and last not least cheese pancakes. At the end of the trip we became experts and for sure we look forward to a new journey to Poland in a near future.

Organization: As usual, the organization was perfect. Mrs. Kern showed her ability to improvise a constructive solution each time she faced the inconvenience of defecting guides or any other problem. The whole trip had been well thought in advance, taking care of limiting the time it took the bus to reach the next stop and the distance between towns were adjusted accordingly.  The fact that Mrs. Kern is able to deal with Poles in their own language is certainly a major asset.

Conclusion: My wife and I enjoyed this trip through Poland very much. The ambiance in the group was excellent, everybody talked to everybody; nobody was left alone. The visit of gorgeous places combined with the extended explanations given by Doctor Hamel on any scientific aspect of our trip was a tremendous benefit for each of us.

So again we are in the starting blocks for new adventures. As we know we will be heading for Berlin.

In der Salzmine von Wieliczka

Patrice de Laminne

Reisebericht zur Studienreise “Burgen im Deutschordensstaat Preußen”

Dienstag, 26. Oktober 2010

Eine andere Reise in das ehemalige West- und Ostpreußen

Reisebericht von Frauke Opitz – 15. Oktober 2010

Die Marienburg. Foto: Opitz

Die Marienburg. Foto: Opitz

Viele Reiseveranstalter bieten Reisen in das ehemalige Ost- und Westpreußen an, aber selten noch leben Menschen, die dort geboren wurden. Die meisten Teilnehmer suchen wehmütig die alte Heimat, die alten Orte, Straßen, Erinnerungspunkte ihrer Kindheit, ihres Lebens. Ich wurde 1941 geboren, meine Tochter 1967, und wir kennen das „alte“  Preußen nur von den Erzählungen unserer Vorfahren, die aus der Nähe von Marienburg bzw. aus Kaukehmen kamen.

Das Ostpreußische Landesmuseum bot nun eine Reise an, die auf die Spuren der Burgen im Deutschordensstaat Preußen führen sollte. Die Leitung oblag der Kulturreferentin für Ostpreußen Agata Kern.  Es war eine Reise in eine Vergangenheit, die viele hundert Jahre zurückliegt, deren steinerne Zeugen uns aber beredter Beweis sind für die Macht des Deutschen Ordens in Preußen. Die gotischen Türme der Burgen und Kirchen, ausschließlich in Backstein erbaut, bestimmen vielfach das Panorama in Pomesanien, dem Oberland, Ermland und Masuren. Die schönen Bauten beeindrucken besonders durch ihre Einfachheit, ihre klare Architektur.

Dies alles wurde uns hervorragend nahegebracht von einer weiteren Fachfrau: Malgorzata Jackiewicz-Garniec, Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin. Sie ist Verfasserin und Herausgeberin eines Buches über die „Burgen im Deutschordensstaat Preußen“ und zusammen mit einer Dolmetscherin unsere Begleiterin.

Unsere Reise beginnt in Marienburg (Malbork) mit der Besichtung der Burg der Hochmeister des Deutschen Ordens, der im 12. Jahrhundert gegründet wurde. 1309 wurde dessen Sitz von Venedig nach Marienburg verlegt.  Der Hochmeister stand in der Hierarchie an der Spitze des Ordens und bekleidete sein Amt lebenslang. Bekannte Namen sind noch heute Legende: Hermann von Salza, Heinrich Reuß von Plauen, und Vertreter der Geschlechter von Hohenlohe, von Sangershausen, von Feuchtwangen, von Jungingen und weitere bis zu Eugen von Österreich als dem letzten weltlichen Hochmeister des Deutschen Ordens von 1893 bis 1923. Danach übernahmen – bis heute – kirchliche Würdenträger dieses Amt.

Die Marienburg ist die größte Burg des Deutschen Ordens und gilt auch als die größte gotische Backsteinburg Europas, aber an baulicher Schönheit stehen ihr andere nicht nach, denn zum Beispiel die Burg eines Komturs, also eines Niederlassungsleiters, ist als Wehrburg beeindruckend, aber bescheidener in ihren Ausmaßen.

Zerstörungen im II. Weltkrieg sowie Zerfall und Verwahrlosung haben vielen Burgen arg zugesetzt.

Monumental erhebt sich in Marienwerder (Kwidzyn) die Burganlage des pomesanischen Domkapitels über die Stadt. Uns fällt ein der Burg vorgelagerter Abschlussturm auf, zu erreichen über einen weit aufragenden Viadukt. Es ist der Dansker, der Toilettenturm direkt über dem Graben, der einmal Wasser führte. Ein Plumpsklo in ca. 20 m Höhe.

Mit uns ist auch Christian Papendick, Architekt und Landschaftsarchitekt aus Hamburg, der unermüdlich fotografiert. 84jährig ist der in Königsberg geborene überall dabei, gute Perspektiven für seine Fotos zu finden, und er scheut auch hier eine Kletterei auf den Burgwall nicht, was einige von uns denn doch besorgt beobachten.

Er verriet mir, dass er ein Buch plant über den polnischen Teil Ostpreußens.

Seine  hervorragende Bilddokumentation „Der Norden Ostpreussens – Land zwischen Zerfall und Hoffnung“ , erschienen im Husum Verlag, beschreibt den Teil des Landes, der jetzt zu Russland gehört, also das Königsberger Gebiet, Tilsit und Memel, die Elchniederung, die Memelniederung.

Nach dem Besuch der Burgen in Osterode (Ostroda) und Neidenburg (Nidzica) führt unser Weg nach Allenstein (Olsztyn) zur Burg des ermländischen Domkapitels.

Am anderen Morgen besichtigen wir die Ruinen von Schloss Schönberg (Szymbark), das Ende des  17. Jahrhunderts vom späteren Reichsgrafen Finck von Finckenstein erworben wurde.  Im Januar 1945 erreichte die Sowjetarmee das Schloss. Damit war sein Ende besiegelt. Die Einwohner flohen mit anderen Dorfbewohnern gen Westen und das alte Schloss wurde ein Raub der Flammen.

Die Burg der Bischöfe in Heilsberg (Lidzbark-Warminski), in der die umfangreichen Restaurierungsarbeiten zum Teil abgeschlossen sind,  und die Burg der ermländischen Bischöfe in Rössel (Reszel) sowie die Pflegerburg (Wohnsitz des Pflegers als Verwaltungsbeamter, sowie Wehrburg) in Rastenburg (Ketrzyn) nötigen uns Respekt vor der enormen Leistung der Ordensleute, der Handwerker und Arbeiter ab. In Rössel (Reszel)– einem der wenigen Orte, die im letzten Krieg nicht beinahe vollständig zerstört wurden – übernachten wir in der Burg. Der Besitzer hat phantasievoll 21 Räume zu Hotelzimmern umgestaltet und mit teilweise selbst gefertigten schlichten Holzmöbeln ausgestattet. Hier gibt es zum Abendessen frisch gefangene Schleie mit einer vorzüglichen Sahnesoße. Das fluffige Rührei am morgendlichen Frühstücksbufett ist begehrt und ungemein lecker.

Tief bewegt bin ich von einem Besuch  im Salon Marion Dönhoff in Galkowen (Galkowo). Dieser Salon ist ein großer weiter Raum in einem wieder aufgebauten Forsthaus, das verwahrlost und schwer beschädigt von seinem Platz in Steinort, also dem Wohnsitz derer von Lehndorff, von Alexander Potocki dort ab- und in Galkowo wieder aufgebaut, restauriert und ergänzt wurde. Das alles erzählt uns Renate Marsch-Potocka, ehemals Korrespondentin der Deutschen Presseagentur in Warschau, und sie lässt uns die Stimme Marion Dönhoffs hören, die aus ihrem Buch „Eine Kindheit in Ostpreußen“ den Abschnitt „Im Rhythmus der Jahreszeiten“ liest. Nach einer farbigen Erzählung des Jahreskreislaufes endet das Kapitel mit dem berührenden Satz: … „und es gibt nur noch ein Gefühl: tiefe Dankbarkeit dafür, dass dies meine Heimat ist.“  Es ist die Heimat, die sie 1945 im tiefsten Winter auf ihrem Pferd Alarich fliehend verlassen muss.

An den Besitz in Friedrichstein erinnert ein einziger noch vorhandener Backstein im Salon in Galkowo, der Rest ist verschwunden, getilgt.

Im Obergeschoss also wird mit Fotos, mit Bildern der Familie und mit Tondokumenten der großen Journalistin Marion Gräfin Dönhoff gedacht, der Herausgeberin der Wochenzeitung DIE ZEIT. Auch an die letzten Besitzer von Steinort, die Grafen Lehndorff, wird hier erinnert, besonders an Heinrich Graf Lehndorff, der 1944 nach dem missglückten Attentat auf Adolf Hitler seinen Schergen mehrfach entkommen konnte, sich aber mit Rücksicht auf seine Familie letztlich einem Forstmann zu erkennen gab, der ihn verriet.

Einige Burgen können wir wegen laufender Restaurationsarbeiten nur von außen besichtigen. In der Komturburg in Rhein (Ryn) fällt es sehr schwer, die ursprüngliche Verwendung nachzuvollziehen. In dieser Burg residiert ein Hotel, das die große Halle im Erdgeschoss  zu einer modern anmutenden Rezeption umgestaltet und nicht nur meiner Meinung nach sehr daneben gegriffen hat. Die unglücklich gewählten Deckenlampen sollen wohl ein wenig Mittelaltergefühl aufkommen lassen, die schönen Backsteinwände sind nicht nur in dieser Halle behängt mit Teppichläufern: durchaus handgeknüpft und älteren Datums, was sichtbar ist an den Verschmutzungsspuren in der Mitte, aber auf diesen farbiggemusterten Orientläufern hat man dann auch noch Säbel, Degen, Beile etc. befestigt.

Ein kurzfristig arrangierter Besuch des Schlosses Eichmedien nahe Rastenburg, dessen Bewohner, die Familie von Redecker, im Jahre 1945 vor den Russen flohen, war sehr bemerkenswert. Vor ca. 12 Jahren wurde das völlig heruntergekommene Anwesen von einem polnischen EDV-Spezialisten  und seiner Ehefrau gekauft. Allein zwei Jahre lang haben die fleißigen Menschen tonnenweise den Schutt aus den Kellern, den Stockwerken und dem weitläufigen Park geräumt, bevor mit einer Restaurierung begonnen werden konnte. Überall wird gearbeitet. Um die kostbaren Kachelöfen wieder restaurieren bzw. völlig neu aufbauen zu können, gibt es eine Werkstatt, in der Kacheln geformt, kunstvoll mit den alten Mustern bemalt und gebrannt werden. So haben etliche Bewohner der Umgebung Ausbildungs- und Arbeitsplätze erhalten. Kachelöfen auch für andere Kunden bringen einen Teil des Geldes ein, das erforderlich ist für die Erneuerung von Schloss und Schlosspark.

Der jüngste Sohn der ehemaligen Besitzer von Redecker ist oft in Nakomiady, wie Eichmedien polnisch heißt, und sehr schnell ein guter Freund des jetzigen Eigentümers geworden. Stehen die zwei, den Besuchern den Baufortschritt erklärend, nebeneinander, hielte man sie für Brüder. Deutschland und Polen geeint.

Nach der Außenbesichtigung der Pflegerburg in Angerburg (Wegorzewo) bringt uns ein Schiff über den Großen Mauersee nach Lötzen (Gizycko) zur Übernachtung. Die Reise führt uns weiter zum westlichsten Standort einer Burg in Bütow (Bytow). Hier ist nur ein Überblick über die teilweise gut restaurierte Burg von außen möglich. Wir kommen spät an, übernachten im Burghotel und fahren am folgenden Tag voll mit Erlebnissen  und nach vielen guten Tagen zurück nach Lüneburg.

Voller Staunen erinnern wir uns rückblickend an Polen, an das Land, in dem unsere Eltern oder Großeltern geboren wurden und das uns als Ost- bzw. Westpreußen überliefert ist. Wir, als die in West-Deutschland geborene Generation, haben Ostpreußen und Westpreußen nicht gefunden, aber ein Land, das sich seit der „Wende“ sehr gewandelt hat. Nur in ganz entlegenen Landschaften, wie der schon immer wirtschaftlich benachteiligten Kaschubei, findet der Reisende gelegentlich noch halbverfallene Höfe, verrottete Fensterläden und graue Häuser vor. Ansonsten sind die Straßen gut, größtenteils sehr gut ausgebaut, die Häuser farblich gestaltet, die Balkone der ehemals grauen und nun phantasievoll farbig gestrichenen Wohnblocks mit Blumen geschmückt.

Vergangenheit und Zukunft, Fleiß und Ideen, herrliche Landschaften. Ein bewundernswertes Land.

Reisebericht: STUDIENREISE „BURGEN IM DEUTSCHORDENSSTAAT PREUSSEN“

Dienstag, 26. Oktober 2010

From September 11 to September 19, 2010

Patrice and Gudrun de LAMINNE

In Marienwerder / Kwidzyn

In Marienwerder / Kwidzyn

Transportation: The bus was big enough and comfortable for the 30 or so passengers with plenty of room to spare.

The driver was extremely careful when driving especially in some very narrow roads and streets which are very common in this part of Poland. He never took any risk. In addition, he was very friendly with everyone. As a Pole, he spoke an excellent German and could answer any question the passengers wanted to ask on the directions and roads we were about to take. The availability of fresh coffee when we stopped for a break was very welcome.

Hotels: When travelling to various places not directly connected with tourism but much more with historical buildings, the quality of hotels can slightly vary. One can imagine it is not easy to find rooms for 30 people, most of the time for one night only. Taking into account the individual price which was paid by the group, the average quality was excellent.

Food:  Breakfast was usually abundant and excellent, totally in line with the German breakfast style. One criticism must be addressed to the hotel in Rössel where only instant coffee was served. Also, the service in this hotel did not check on a regular basis if there was still coffee or milk available and we had to ask for it. This took time before milk or coffee could be served.

The evening dinners were generally excellent and allowed us to taste some typical Polish food. For future study trips I would recommend to avoid fish as the main course since a lot of people do not like it. If fish must be served, an alternate should be available as well

The Historian: The extended knowledge of Mrs. Jackiewicz-Garniec on each individual place we visited was impressive. Even with my limited skills in German, I could easily follow the history of this part of former Prussia.

Translation:  The quality of instant translation matched perfectly the high level of information that the Historian Mrs. Garniec  gave us. As a frequent user of a foreign language, I could imagine the research and work that Mrs. Demko had to do to acquire the very specific technical vocabulary that Mrs. Garniec used, first in the Polish language and then in the German language. I don’t think my fellow companions realized the huge efforts which were behind Mrs. Demko’s instant translations.

Global organization:  My wife and I are frequent travelers on our own in different parts of the world and even for a couple, it is not always easy to organize the different stages of our trips. I can imagine what a nightmare it must be to organize a trip with so many stopovers, with booking of hotels, making sure that the distance envisaged for each single day must take into account the travel time, the necessary time devoted to the visits of Burgs, the breaks, while ensuring we did not reach our destination too late. What Mrs. Kern has done is really fantastic: everything was perfectly organized without a single mishap. At the same time, she sometimes had to refuse the request for a detour to a place of interest from one of our co-travelers. Her refusal was perfectly understandable since the mechanism she had planned had to be so precise that any last minute change would have put the whole day visit in jeopardy. Mrs. Kern has a real diplomatic talent to iron out any difficulty that some people have raised from time to time.

Suggestions: As earlier said, we are not used to traveling in group or by bus. So we were a little surprised by the number of pauses that were made every 2 hours. Upon our request to Mrs. Kern, we learnt that the bus driver must obey to very strict rules of resting time. A number of information on the driving time, the pauses and the speed is recorded and could be requested by the police and if the rules are not respected, it could lead to heavy fines to be paid by the bus driver himself.

So I think it would be advisable to give a written description of the legal requirements for the driver to the participants when they make their booking. It would avoid a number of questions and misunderstandings: people would know what to expect.

Conclusion:  My wife and I keep an excellent impression over the whole trip and its organization. My wife was very interested by the wealth of information that Mrs. Garniec provided. She has been reading on Prussia for many years and thanks to Mrs. Garniec, she could have a ‘live’ vision of the places she had read about. Our only wish is to take part to the next ‘Studienreise’ on Nikolaus Kopernicus footsteps across Poland next September.

Studienreise: Burgen im Deutschordenstaat Preußen (11.-19.9.2010)

Dienstag, 26. Oktober 2010

Von Agata Kern, Kulturreferentin für Ostpreußen am Ostpreußischen Landesmuseum

Himmel üeber Allenstein

Himmel über Allenstein / Olsztyn

Die vom Kulturreferat für Ostpreußen angebotenen Studienreisen erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Sie vermitteln Kenntnisse über die Geschichte Ostpreußens, fördern grenzüberschreitende Kontakte und Begegnungen und haben meist Themenschwerpunkte zum Inhalt. Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und sogar aus dem europäischen Ausland.

2009 ging die Reise auf den Spuren von Marion Gräfin Dönhoff anlässlich ihres 100. Geburtstages durch das nördliche und südliche Ostpreußen.

Dieses Jahr war das Thema: Burgen des Deutschen Ordens. Die wissenschaftliche Leitung der Reise hatte Malgorzata Jackiewicz-Garniec, polnische Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin, Autorin des Buches “Burgen im Deutschordensstaat Preußen”. Ihr Fachwissen beeindruckte die Teilnehmer.

Malgorzata Jackiewicz-Garniec und Joanna Demko (Dolmetscherin)

Die Reise begann mit der Besichtigung der größten gotischen Backsteinburg Europas in Malbork/Marienburg. Weitere Stationen der Reise waren unter anderem die Burgen in Kwidzyn/Marienwerder, Szymbark/Schönberg, Ostroda/Osterode, Nidzica/Neidenburg, Olsztyn/Allenstein und Reszel/Rössel.

Weitere Höhepunkte der Reise waren: Schifffahrt auf der Mauersee, Besuch im „Salon Marion Dönhoff“ in Galkowo, in dem anhand von Büchern, Ton- und Bilddokumenten den Besuchern das Leben und Werk von Marion Gräfin Dönhoff näher gebracht wird. Der Salon wird von Renate Marsch-Potocka, der langjährigen Korrespondentin der Nachrichtenagentur dpa, geführt.

Sehr bewegt hat die Teilnehmer die Besichtigung der ehemaligen Friedhofshalle „Bet Tahara“ (hebr. Haus der Reinigung) in Olsztyn/Allenstein. Das Haus wurde in den Jahren 1912-1913 nach den Plänen des weltberühmten deutsch-jüdischen Architekten Erich Mendelsohn errichtet und ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse jüdischen Lebens im Ermland.

Es waren sehr intensive Reisetage mit vielen Eindrücken und warmherzigen Begegnungen.

Spaziergang in Schönberg / Szymbark

Spaziergang in Schönberg / Szymbark