Artikel-Schlagworte: „St. Johannis“

Sommerakademie 2016

Freitag, 9. September 2016

Die Kunst der Zeichnung oder Der Weg von der Skizze zum Entwurf
Eine Woche lang, vom 25. bis 29. Juli 2016, stand die Kunst der Zeichnung in ihrer Funktion von der Skizze zum Entwurf eines Bildes im Vordergrund. Als Inspirationsquelle unserer Arbeit wurden eindrucksvolle “Architektur-Objekte” norddeutscher Backsteingotik in Lüneburg ausgewählt.

Konzentriertes Arbeiten im Atelier des Ostpreußischen Landesmuseum

Konzentriertes Arbeiten im Atelier des Ostpreußischen Landesmuseum

Die Künstlerin Elena Steinke begleitete diesen Workshop sehr professionell und konnte die hochmotivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer anleiten und ihrem künstlerischen Schaffen neue Perspektiven eröffnen.
Die Originalkulissen der Stadt Lüneburg, besonders seiner bedeutenden Backsteinkirche St. Johannis, boten bestmögliche Arbeitsbedingungen, um frei vor Ort zu skizzieren und dann im Atelier des Ostpreußischen Landesmuseums auf Grundlage der entstandenen Skizzen die Entwürfe für zukünftige Werke zu schaffen und zum fertigen Bild weiterzuentwickeln. Ein intensiver Prozess voll Kreativität und Kontemplation.

Die Ergebnisse werden besprochen

Die Ergebnisse werden besprochen

Machen Sie sich einen Eindruck von dieser intensiven Kunstwoche, die das Ostpreußische Landesmuseum jedes Jahr einmal im Sommer anbietet. Vielleicht haben Sie Lust, im nächsten Jahr dabei zu sein, dann schauen Sie sich den folgenden Kurzfilm an:

https://youtu.be/7SPbYwSP3Nk

(Silke Straatman)

“Man hob von dieser Welt ab” – Der 5. ökumenische Ost-Heimatgottesdienst in Lüneburg

Mittwoch, 2. Oktober 2013

„Ich habe ein Zuhause“ unter diesem Thema fand am Samstag, dem 07.09.2013 der 5. ökumenische Ost-Heimatgottesdienst in der St. Johanniskirche in Lüneburg statt. Die Predigt zum Thema der Jahreslosung „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ (Hebräer 13,14), hielt der in Masuren geborene Pastor Fryderyk Tegler aus Scharnebeck. Der Gottesdienst fand bei über 250 Teilnehmern großes Interesse.

Der Chor der ev. Brüdergemeinde Lüneburg

Der Chor der ev. Brüdergemeinde Lüneburg

Die eigens für den Gottesdienst eingeladenen 16 Gäste aus Ostpreußen (Giźycko/Lötzen) wurden bereits am Freitag von den vielen Helfern und Unterstützern in Empfang genommen.

Der Chor „Stimme der Heimat aus Lötzen / Giźycko in St. Johannis

Der Chor „Stimme der Heimat aus Lötzen / Giźycko in St. Johannis

Neben den Pastoren Tegler und Dreyer vertrat Dechand Menges die katholische Kirche, Friedrich von Mansberg den Rat der Stadt Lüneburg, Nicole Ziemer den Landkreis Lüneburg und Dr. Joachim Mähnert das Ostpreußische Landesmuseum. Die musikalische Umrahmung gestalteten der Posaunenchor Bleckede, der Chor „Stimme der Heimat” aus Lötzen / Giźycko, Lena Buko am Zimbal, ein Flötenchor sowie der Chor der Brüdergemeinde aus Lüneburg.

"Man hob von dieser Welt ab!!!" so bedankte sich eine 90 jährige Frau aus Bonn bei Pastor Tegler, die extra zum Gottesdienst angereist war.

"Man hob von dieser Welt ab!!!" so bedankte sich eine 90 jährige Frau aus Bonn bei Pastor Tegler, die extra zum Gottesdienst angereist war.

Nach dem Gottesdienst gab es im Ostpreußischen Landesmuseum die Möglichkeit zum Austausch und Gesprächen bei Kaffee und Kuchen. Ein weiterer Auftritt vom Lötzener Chor und der aus Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg, stammenden Zymbalistin Lena Buko rundeten den Nachmittag ab.

Lena Buko an ihrem Zimbal im Ostpreußischen Landesmuseum

Lena Buko an ihrem Zimbal im Ostpreußischen Landesmuseum

Veranstalter der Lüneburger Ost-Heimatgottesdienste ist die „Gemeinschaft evangelischer Ostpreußen“, in deren Vorstand Pastor Fryderyk Tegler tätig ist. Pastor Tegler pflegt enge Kontakte zu seiner alten Heimat und wurde dafür in Polen mehrfach ausgezeichnet.