„Die Arbeit im Museum macht Spaß“

Schulpraktikumsbericht von Benita Heitmann
30.01. – 17.02.12

Wenn ich meinen Freunden erzähle, dass ich mein dreiwöchiges Schulpraktikum im Ostpreußischen Landesmuseum gemacht habe, fragen mich alle, ob ich mich zu Tode gelangweilt habe. Und immer wieder muss ich ihnen versichern, dass die Arbeit im Museum Spaß macht.

Ich habe mein Praktikum im Kulturreferat bei Frau Kern gemacht, die immer spannende Aufgaben für mich hatte. Einmal durfte ich einen Flyer für die Mal- und Kulturreise nach Steinort mitgestalten, mal durfte ich eine Schülerreise nach Krakau planen und mal beim Kinderclub mitmachen, was eher in den Bereich der Museumspädagogik fällt. Diese Aufgaben waren vielfältig und ich musste kaum normale „Praktikanten-Aufgaben“ machen, die übrigens nicht nur für Praktikanten sind. Aber Frau Kern hat vor allem dafür gesorgt, dass ich einen Einblick in die Museumsarbeiten erhalte – und zwar in alle Bereiche! In der Museumspädagogik durfte ich bei einer Führung mitmachen und bei einem Kindergeburtstag zum Thema Bernstein mithelfen, der ganz toll von einem freien Mitarbeiter, Martin Stempfle, organisiert und gestaltet wurde. (Ich zähle gerade unbewusst ganz viele Museumsangebote auf. Wenn Sie sich dafür interessieren, rate ich Ihnen, sich auf der Homepage weitere Informationen zu verschaffen. Es lohnt sich!)

Benita Heitmann "hinter den Kulissen" im Museum

Ein Besuch bei der Restauratorin Susanne Kolditz ist ebenfalls interessant und lehrreich und man weiß erst, wie lustig es in einem Museum zugehen kann, wenn man hinten an dem Praktikanten-Laptop mindestens drei Wochen gearbeitet hat. Doch ich erläutere Ihnen jetzt noch einmal, was ich genau machen musste.

Ich habe Frau Kern, die Kulturreferentin, unterstützt, deren Aufgabe es ist, die breite Öffentlichkeit (also Sie, lieber Leser) über Ostpreußen zu informieren und Veranstaltungen wie zum Beispiel Lesungen, Buchvorstellungen, Konzerte usw. zu planen und durchzuführen. Auch organisiert das Kulturreferat Schulprojekte und Studienfahrten mit Hilfe von Schulen, Universitäten usw. Ein solches Schulprojekt habe ich ebenfalls geplant. Dafür musste man sehr viel recherchieren – und zwar nicht nur im Internet, sondern auch in Büchern, die mir Frau Kern zur Verfügung gestellt hat. Bei der Gestaltung eines Flyers muss man darauf achten, dass der Text bündig ist, die Bilder nicht zu wild und die Seiten richtig angeordnet werden.

Alles in allem, kann ich Ihnen ein Praktikum im Ostpreußischen Landesmuseum  nur empfehlen. Es macht Spaß, man hat vielfältige Aufgaben und die Mitarbeiter sind sehr nett und sehr hilfsbereit. Ich habe die Zeit dort wirklich genossen und werde Frau Kern und die anderen bald wieder besuchen gehen. Besuchen Sie doch auch mal das Museum. Die Ausstellung ist sehr interessant und die Geschichte ist spannend!

Benita Heitmann

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